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Absprachen zur kollegiale Hospitationen an der EGS Meckenheim

Die kollegiale Hospitation ist eine erfolgreiche Methode, die eigene Unterrichtspraxis nachhaltig zu erweitern.
Die Rückmeldung durch Kollegen oder Kolleginnen führt meist zu realistischen und umsetzbaren Anregungen im Unterricht.
Die Hospitation von „kritischen Freunden“ hat nichts mit Kontrolle oder Entblößung zu tun, sondern beruht auf Austausch und Selbstreflexion.
Die kollegiale Hospitation ist genauso wie der jährliche Beratungsbesuch des Schulleiters kein Bewertungs-, sondern lediglich ein Beratungsinstrument.
Dazu benötigt der Beobachter jedoch einen qualitativen Orientierungsrahmen.

Folgende verbindliche organisatorische Absprachen wurden vereinbart:

-Jede Lehrkraft führt ein Mal im Schuljahr mit der Teamkollegin eine kollegiale Hospitation durch.

-In der zu Beginn des Schuljahres erarbeiteten Jahresplanung werden die Monate
 für Hospitationstermine der Lehrkräfte eines Jahrgangs festgesetzt.

-Zwei Lehrkräfte bilden ein Tandem und hospitieren wechselseitig.

-Die Hospitation umfasst die Absprache mit der Tandempartnerin (Zeit, Ort, Inhalt, Beobachtungsschwerpunkt,
 den Unterrichtsbesuch (1 Unterrichts-stunde) und das Feedbackgespräch.

-Das Feedbackgespräch findet, wenn es die schulischen Bedingungen möglich machen,direkt im Anschluss an den Unterricht statt, sonst am Ende des Unterrichtstages.

-Neben unserem schulinternen Unterrichtsbeobachtungsbogen „Standards für guten Unterricht an der EGS Meckenheim“ können weitere Beobachtungsschwerpunkte vereinbart werden.

-Anhand des Beobachtungsbogens und der ggf. vereinbarten Schwerpunkte tauschen sich die Lehrkräfte aus.

-Entwicklungsziele werden auf dem schulinternen Unterrichtsbeobachtungs-bogen dokumentiert, bleiben in der Hand der besuchten Lehrkraft und werden für nachfolgende Hospitationen genutzt.